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Chronik:
Eine adelige Familie mit dem Namen „Drazichchirchen“ hatte damals in Traiskirchen ihr „festes Haus“. Am 24. Juni 1514 verlieh Kaiser Maximilian I. seinem Markte Traiskirchen das Wappen, welches bis zum heutigen Tage besteht.1529 plünderten türkische Truppen Traiskirchen und die Umgebung.

Während des 16. und 17. Jahrhunderts wurde Traiskirchen immer wieder von Plünderern und Eroberern heimgesucht.

Im Jahre 1713 forderte die Pest zahlreiche Opfer in Traiskirchen und Möllersdorf, woran die Pestsäule am Hauptplatz erinnern soll.

Mitglieder des Kaiserhauses waren oft Jagdgäste im Schloss Möllersdorf, welches im Jahre 1781 von Kaiser Josef II. in eine Kaserne umgewandelt wurde. Im Jahre 1800 wurde daraus ein Militärspital und 1873 entstand an dessen Stellen eine Militärstrafanstalt.

 

1903 wird die Artillerie-Kadettenschule eröffnet. Bis 1918 war in diesem Gebäude die Kadettenschule, von 1919 bis 1938 die Bundeserziehungsanstalt und bis 1945 die NAPOLA untergebracht. Von 1945 bis 1955 war das Gebäude von der russischen Besatzungsmacht belegt und seit 1956 dient es als Flüchtlingslager.

Am 30. Juni 1927 wird Traiskirchen durch Landesbeschluss zur Stadt erhoben.


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