Bei uns wird wieder Heu gemacht

Bei uns wird wieder Heu gemacht
Das zum Trocknen ausgelegte Gras sorgt dafür, dass sich neue Blumen ausbreiten können © Stadtgemeinde Traiskirchen

Darüber hinaus ist es natürlich von großer Wichtigkeit, auch über diese Orte hinaus, Wiesen zu schaffen, die ihre ökologischen Aufgaben erfüllen. Hächseln und Mulchen hat an vielen Stellen dazu geführt, dass große Flächen nur mehr aus ganz wenigen Arten, hauptsächlich dominanten Gräsern, bestehen.

Umso größer ist die Freude zu beobachten, dass sich inzwischen immer mehr Landwirte wieder die Arbeit antun, ihre Flächen zu mähen und Heu zu machen. Wir müssen uns wieder bewusst werden, dass es die von unseren Bauern geschaffene und gepflegte kleinräumige Naturlandschaft war und ist, die Europa eine so große Artenvielfalt ermöglicht hat.

Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur

Mit der Mahd und dem Heumachen legen wir den Grundstein, damit unsere Wiesen wieder so blühen können, wie wir das von früher kennen. Der andere Faktor ist aber auch, wie wir als Nutzer des Grünraums damit umgehen. Nährstoffzufuhr führt entgegen der landläufigen Meinung nicht zu mehr Blumen, sondern ganz schnell zu weniger und bald darauf zu gar keinen Blumen. Hundekot ist also kein Dünger und führt mitgemäht auch dazu, dass das gewonnene Heu für Pflanzenfresser ungenießbar wird. 

Deshalb ist ganz wichtig, dass die Hundebesitzer, die natürlich diese Wiesen nutzen, die Hinterlassenschaften ihres Lieblings auch und gerade auf den Wiesen im Grünland unbedingt entsorgen. Also ebenso auch auf der Wiese gilt: Das Gackerl ins Sackerl! Genießen wir die Natur, aber respektieren wir sie auch!