Stadtgemeinde Traiskirchen

wichtige Schritte für eine nachhaltigere Zukunft

Beitritt zur Modellregion Thermenland und Ausbau Radwegnetz

Beitritt zur Modellregion Thermenland und Ausbau Radwegnetz
Das Schaubild zeigt den Wegeverlauf des neues Geh- und Radwegs zwischen Traiskirchen und Möllersdorf © 3:0 Landschaftsarchitektur, DI Robert Luger

Zur Klima- und Energiemodellregion Thermenlinie zählen derzeit folgende Gemeinden: Bad Vöslau, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Kottingbrunn, Laxenburg, Mödling, Pfaffstätten, Sooß und Wiener Neudorf. Durch die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene werden Synergien geschaffen, die helfen, Klimaziele gemeinsam effektiver zu erreichen.

Das Engagement für eine umweltfreundliche Mobilität zeigt sich bereits in konkreten Maßnahmen. Diesen Sommer wurde Traiskirchen mit dem Radland NÖ Preis für die Förderung des Fuß- und Radverkehrs ausgezeichnet. Doch wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus: Anfang Oktober haben die Bauarbeiten für einen neuen Geh- und Radweg zwischen der Walther-von-der-Vogelweide-Straße und der Färbereigasse begonnen.

Modellregion Thermenlinie: Den Herausforderungen des Klimawandels aktiv begegnen

Die Klimakrise, insbesondere die steigenden Temperaturen und häufigeren Extremwetterereignisse, erfordert schnelles und entschlossenes Handeln. Die Modellregion Thermenlinie stellt sich dieser Herausforderung, indem sie öffentliche Räume so gestaltet, dass sie den veränderten klimatischen Bedingungen gewachsen sind und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen erhöhen. Bundesweit gibt es bereits 126 dieser Modellregionen, die vom Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) und dem Klima- und Energiefonds unterstützt werden.

Neuer Geh- und Radweg als klimafitter Natur- und Erholungsraum

Die neue sichere und bequeme Geh- und Radwegverbindung zwischen der Walther-von-der-Vogelweide-Straße und der Färbereigasse sorgt für einen Lückenschluss zwischen den Stadtteilen Traiskirchen und Möllersdorf. Sie stärkt damit die lokale Infrastruktur für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei diesem Projekt auf der naturnahen Gestaltung des neuen Verbindungsweges. Der Weg wird so angelegt, dass er das bestehende Ökosystem des Mühlbachs respektiert und die Bäume bestmöglich schützt. Unsere Baumexperten haben den Altbaumbestand sorgfältig geprüft. Zwar mussten einige kranke Bäume weichen, doch der Großteil der Bäume bleibt erhalten. Zusätzlich werden neue, schattenspendende Bäume gepflanzt. Klimafitte Pflanzen werden für die Begrünung eingesetzt, um den Raum langfristig gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Mit Bänken zum Verweilen und ausreichender Beleuchtung wird dieser Naturraum nicht nur ökologisch aufgewertet, sondern wird ein attraktiver Erholungsort für uns alle.

Diese Projekte zeigen, dass sich Traiskirchen nachhaltig und zukunftsorientiert weiterentwickelt. Der Schutz unserer Umwelt und die Verbesserung der Lebensqualität sind dabei eng miteinander verbunden. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, unsere Stadt als grünen und lebenswerten Ort zu erhalten und stetig zu verbessern.