1771 wurde bei der Kanzlei in Wiener Neudorf der Antrag gestellt, „eine saubere Statue von Stein des Hl. Johannes von Nepomuk“ aufzustellen. Die Herrschaft Vesten Neudorf schrieb zurück, dass sie „gewilliget haben, dass erwehnte Gemeinde in ersagtem Dorf Möllersdorf eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes von Nepomuk errichten könne“. Angeblich stand dort einst auch ein hölzerner Glockenturm, bis 1904 das Glockenhäusl errichtet wurde.
Fertigstellung geplant bis zum Tag des Denkmals am 29. September
Eine grundlegende Sanierung soll die Kapelle wieder neu erstrahlen lassen, nachdem die letzten Renovierungsarbeiten schon 28 Jahre zurückliegen. Inzwischen ist das Fundament weggebrochen und auch die allgemeine Bausubstanz ist stark beeinträchtigt. Besonders die Tür konnte die Kapelle nicht mehr vor Wind und Wetter schützen, sodass Feuchtigkeit auch ins Innere drang. „Die Sanierungsarbeiten haben bereits begonnen", erklärt GR Robert Eichinger: „Die Kapelle bekommt ein neues Fundament, frische Verblechungen, neue Dachziegel und die Mauersimse werden wieder hergestellt. Auch eine neue Tür und ein neuer Anstrich stehen auf dem Programm.“
„Dank dieser umfangreichen Arbeiten wird das historische Kleinod bald wieder in neuem Glanz erstrahlen“, freut sich Bgm. Andreas Babler.
Die schiefe Kapelle befindet sich in Möllersdorf in der Münchendorfer Straße 7a.

