Stadtgemeinde Traiskirchen

Ich will, dass sich die Leute auf mich verlassen können

Ein Gespräch mit Josef “Sepperl” Riesner, Ortsvorsteher von Möllersdorf

Ein Gespräch mit Josef “Sepperl” Riesner, Ortsvorsteher von Möllersdorf
Josef "Sepperl" Riesner © Stadtgemeinde Traiskirchen

GP: Was genau macht ein Ortsvorsteher eigentlich?
GR Josef Riesner (JR): Ich verstehe mich als Vermittler und Kümmerer. Ich höre zu, nehme Anliegen auf, frage nach, gebe Infos weiter und versuche, möglichst unbürokratisch zu helfen. Was ich selbst erledigen kann, mach ich gleich – ohne lange Wege.

GP: Gibt es Projekte, auf die Sie besonders stolz sind?
JR: Ja, besonders am Herzen lag mir der neue Radweg in der Färbereigasse–Vogelweidestraße. Eine sichere und direkte Verbindung ins Zentrum war wichtig – und das haben wir geschafft. Auch bei der Behelfsbrücke in der Stadtrandsiedlung nach dem Hochwasser war ich gemeinsam mit unserem ehemaligen Vizebürgermeister Franz Gartner oft vor Ort. Wir haben uns um die rasche Umsetzung gekümmert – das war ein starkes Stück Teamarbeit.

GP: Wie erleben Sie Möllersdorf heute?
JR: Sehr positiv! Ich lebe gern hier. Wir haben eine gute Lebensqualität, viele Traditionsgeschäfte und laufend neue Geschäftseröffnungen. Der Postpartner ist ein echtes Plus – viele Amtswege kann man direkt im Ort erledigen. Das zeigt: In Möllersdorf tut sich was!

GP: Was würden Sie in den nächsten Jahren gerne umsetzen?
JR: Ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt, ist ein Funcourt, der für alle Generationen offen ist. Ich stelle mir einen Ort vor, an dem sich Jung und Alt treffen, gemeinsam Sport machen oder einfach aktiv Zeit verbringen können – ganz ohne Barrieren oder Zugangshürden. So ein Platz kann viel zur Lebensqualität und zum Miteinander im Ort beitragen.

GP: Neben Ihrer Arbeit sind Sie auch bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Wie wichtig ist Ihnen das?
JR: Sehr wichtig. Ich bin seit meiner Jugend bei der FF Möllersdorf dabei. Einsätze richten sich nicht nach dem Kalender – manchmal bleibt wenig Zeit für die Familie. Aber die Kameradschaft ist großartig. Man kann sich aufeinander verlassen und kann im wahrsten Sinne des Wortes mit ihnen „durchs Feuer gehen“.

GP: Wie sieht Ihr Privatleben aus?
JR: Ich bin verheiratet mit meiner Frau Michaela. Wir haben zwei Kinder: Nadine ist 22, Florian 19. Meine Familie gibt mir Rückhalt – ohne sie wäre vieles nicht möglich.

GP: Was treibt Sie an?
JR: Ich möchte, dass sich die Menschen in Möllersdorf auf mich verlassen können. Wenn ich helfen kann, dann ist das für mich nicht nur Pflicht, sondern echte Freude.

GP: Herr Riesner, danke für das Gespräch!
JR: Danke auch – und liebe Grüße an alle Möllersdorferinnen und Möllersdorfer! Und natürlich an alle Bewohner aus den anderen Ortsteilen.

Josef Riesner

  • Geboren: 1980 
  • Beruf: der gelernte Schlosser ist stellvertretender Leiter des Bauhofs Traiskirchen
  • Familienstand: verheiratet mit Michaela seit 2008
  • Kinder: Nadine (22) und Florian (19)

T:  0676/965 18 30
E:  j.riesner@sptraiskirchen.at