Bürgermeister-Antrag im Gemeinderat:

Rettungsstelle Traiskirchen wird ausgebaut

© Judith Jandrinitsch

Moderne Notarzt-Rettungsfahrzeuge sind länger und brauchen daher mehr Platz als die hauptsächlich für Krankentransporte eingesetzten Rettungswägen. Der Samariter-Stützpunkt verfügt derzeit über fünf Garagen und eine Waschbox. Neben der Waschbox sollen nun drei neue, längere Garagen errichtet werden, um den Samaritern ein problemfreies Einsteigen zu ermöglichen. Auf der gegenüberliegenden Seite werden die bestehenden, kleinen Fertigteil-Garagen aufgestellt. Die Aushubarbeiten dafür sind bereits im Gange.

Beste Arbeitsbedingungen schaffen

Etwa 30 Ehrenamtliche verrichten beim Arbeiter Samariter Bund Traiskirchen-Trumau ihren Dienst. Dazu kommen noch drei Hauptberufliche und bis zu 12 Zivildiener. Natürlich sind nie alle MitarbeiterInnen gleichzeitig vor Ort, dennoch zeigen diese Zahlen, wie enorm sich die Rettungsstelle entwickelt hat. „Mit dem Neubau der Fahrzeughalle wird die räumliche Situation der Rettungsstelle für das Rettungsteam verbessert“, so Bürgermeister Andreas Babler und kündigt an, dass gleichzeitig auch die Büroräumlichkeiten umgebaut und modernisiert werden. Hier wird z.B. der Journaldienstraum umgestaltet, sodass Bildschirme oder Dienstpläne für Außenstehende nicht einsehbar sind. „Eine gute Mannschaft braucht neben modernster Technik für ihre Einsatzwägen auch einen gut ausgestatteten Standort mit Büro, Pausen-und Rückzugsräumen. Wir wollen unseren Samaritern beste Arbeitsbedingungen bieten. Nur so können sie effektiv arbeiten.“