Dafür war ein professionelles Depot notwendig, um die Objekte adäquat zu lagern und zu inventarisieren. Karin Neschi-Rektorik nutzte die Pandemie, um eine spezielle Depotförderung zu beantragen, zu erhalten und die baulichen Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Auch die Lagerung erfordert fachliche Beratung, da unterschiedliche Materialien unterschiedliche Bedingungen brauchen. Da ist Fachwissen gefragt.
Stoffe müssen anders gelagert werden als Metalle oder Kunststoffe, damit sich kein Ungeziefer einnistet. Manche Materialien werden in säurefreiem Papier aufbewahrt, außerdem spielen Licht- und Temperaturverhältnisse eine große Rolle.
Kooperation mit der Angewandten
Unterstützt wurde das Projekt damals von der mittlerweile emeritierten Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Krist von der Universität für angewandte Kunst Wien. Da wir sozusagen ein „Vorzeige-Depot“ haben, fand am 10. April ein Workshop für Studierende der Museumsakademie der Kulturregion NÖ im Museum statt.
Die Anforderungen eines Depots müssen jeweils an das Museum angepasst werden und erfordern genaue Planung. Dieses Fachwissen wurde in einem Workshop mit der Museumsakademie NÖ vermittelt. Wir sind sehr stolz, hier mitzuwirken und uns fachlich auszu- tauschen.